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Lebensprinzip
Das Wesen des Schützen wird vor allem durch seine
lebensbejahende Einstellung geprägt. Er kennt die Schwächen und Versuchungen des
Lebens und beginnt sie früh zu überwinden und zu verstehen. Liebe ER hat ein sehr feuriges Naturell, seine Liebe ist immer auch Leidenschaft. Er hat großes Glück bei den Frauen und ist überaus leicht entflammt. Hat er einmal Feuer gefangen, geht er äußerst impulsiv ans Werk und macht kein Geheimnis aus seinen Absichten. Seine Begeisterungsfähigkeit ist natürlich eine beachtliche Gefahr für seine Treue. Wo er Neues findet, fühlt er sich angesprochen, das Unbekannte bietet für ihn einen unwiderstehlichen Reiz. Sein Freiheitsdrang ist sehr ausgeprägt und der einzige Weg, ihn zum Standesamt zu bringen, ist, ihm zu sagen, dass man ihn gar nicht will. Dann wird er nämlich seine Kraft daran setzen sie umzustimmen und den Gegenstand seiner Zuneigung ganz zu erobern. In der Ehe selbst ist er mit Vorsicht zu genießen, da ihm die Treue anlagemäßig überaus schwer fällt. Kluge Frauen werden ihm aber seine Neigung zu kleinen Flirts nicht verargen und ihm - wenigstens scheinbar - die Freiheit lassen, die er sich wünscht. SIE ist übrigens nicht viel anders. Es ist durchaus nicht übermäßige Leidenschaftlichkeit, die sie immer wieder zu neuen Abenteuern verleitet, sondern vielmehr ihr unbändiger Freiheitsdrang und ihre Neigung möglichst viel Bewunderung auf sich zu häufen. So bleibt es denn auch meist bei oberflächlichen Flirts und da sie zugleich an Sitte und Tradition hängt, ist sie meist eine recht gute Gattin, wenn man nur nicht versucht, ihr Recht auf das zu schmälern, was sie ihr Eigenleben nennen. Finanzielle Unabhängigkeit und wirtschaftlicher Wohlstand bedeuten diesem Frauentyp sehr viel, bei primitiven Frauen scheitert die Ehe gelegentlich an ihrer übergroßen Verschwendungssucht. Beruf Was der Schütze vor allem liebt, ist ein ungebundenes Leben möglichst in der Natur, für die er ein tiefes Verständnis hat. Alle Berufe, die ihn dieser näher bringen, scheinen für ihn besonders geschaffen. Da er zugleich über einen sehr gewandten und beweglichen Körper verfügt, ist er in Sportberufen häufig besonders erfolgreich. Vor allem als Reiter, Autosportler und Flieger haben sich Schützen schon einen bedeutenden Namen gemacht. Dort, wo sich zu seiner Naturliebe eine höher entwickelte Intelligenz gesellt, begegnen wir dem Schützen nicht selten als Leiter einer Expedition, als Forschungsreisenden, den es drängt, fremde Länder kennen zu lernen und der seine Erlebnisse und Erfahrungen auch literarisch gut wiederzugeben weiß. Gerechtigkeitssinn und eine tiefe Verbundenheit mit der Welt des Religiösen machen den durchgeistigten Schützentyp zu einem ausgezeichneten Richter und bestimmen ihn ebenso häufig zum Priesterberuf, dem er dann mit ganzer Hingabe und reinem Eifer dient. Unglücklich würde sich der Schütze nur in jenen Berufen fühlen, in denen er an der freien Entfaltung seiner Persönlichkeit gehindert wäre. Partnerschaft Die besten Partner für den Schützen gehören dem Zeichen des Widder oder Löwen an. Sie sind am meisten seelenverwandt, und da er unter den dreien der Ausgeglichenste ist, wird er in den meisten Fällen vortrefflich mit ihnen zurechtkommen. Auch mit Waage- und Zwillingspartnern verträgt er sich recht gut, desgleichen mit dem Wassermann, mit welchem er die geistige Beweglichkeit teilt. Weniger erfreulich werden sich unter Umständen allerdings Verbindungen mit Jungfrau- und Steinbocktypen gestalten, da diese für die seelische Freizügigkeit des Schützen kein Verständnis haben und auch mit seinem Temperament nur recht unvollkommen Schritt zu halten vermögen. ... und zu guter Letzt das Kalenderblatt von heute: |
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